Newsletter
... Inszenario®-S.A.L.Z.-Körner ...Ausgabe 12
August 2006
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Persönliche
und methodische Kompetenz weiterentwickeln
In dieser Ausgabe lesen Sie:
1. Gedicht zur Jahreszeit
2. Eine Inspiration vom Inszenario®-Tag
3. Arbeitsblatt
4. Neuigkeiten, Workshops und Termine
5. Impressum
1.
Gedicht
_________
Mittag
von Theodor Fontane
Am
Waldessaume träumt die Föhre.
Am Himmel weiße Wölkchen nur.
Es ist so still, dass ich sie höre,
die tiefe Stille der Natur.
Rings
Sonnenschein auf Wies' und Wegen,
die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach.
Und doch, es klingt, als ström' ein Regen
leis tönend auf das Blätterdach.
2. Eine Inspiration vom Inszenario-Tag
________________________________
Auf der Rückfahrt von Neumünster schmecke ich den beiden Inszenario-Tagen
nach. Ich überlege, was ich aus der Fülle herausgreife, um Euch/Ihnen
wieder eine Anregung und Erleichterung zu vermitteln. Bei der Einfahrt
in den Bahnhof Hamburg-Dammtor entscheide ich mich für das Thema
"Wie treffe ich Entscheidungen mit Inszenario?".
Denn mich hat
beeindruckt, wie schnell ein Teilnehmer eine Entscheidung getroffen hat,
nach einem inneren Dialog. Der Betreffende hatte schon die üblichen
empfohlenen Entscheidungsprozeduren (Entscheidungsmatrix, kreativer Lösungsablauf
u. a.) durchlaufen und sie mit verschiedenen Personen seines Vertrauens
durchgespielt und konnte sich nicht aufraffen, JA oder NEIN zu sagen.
Er wollte wissen: "Was kann man mit Inszenario anstellen?" bei
der Frage: "Sollen wir noch ein weiteres Kind bekommen oder nicht?"
Ich lade ihn ein, seine wichtigsten Werte zu nennen, zu sammeln und aufzustellen.
Er nennt schnell: "Autonomie, Sinn, Verantwortung, Sicherheit"
und fügt noch zwei weitere hinzu, an die ich mich nicht mehr erinnere.
Jetzt bitte ich ihn, mit seinem "Spielmacher", dem Moderator
seines inneren Teams, die einzelnen Werte abzufragen:
"Willst Du
ein Kind?" Fünf Mal "Ja", zwei Einschränkungen.
Dann rege ich die Frage an die Einschränkungen an: "Was braucht
Ihr, damit Ihr zustimmen könntet?" Auch die Bedingungen kommen
flüssig, die der Teilnehmer sofort aufgreift. "Es ist erstaunlich!
So schnell komme ich zu einer Antwort! Da habe ich mich schon seit 1 ½
Jahren abgequält und Tabellen ausgefüllt, Skalierungen durchgeführt,
ich war nie sicher. Und jetzt einfach meine Werte befragt und ich bin
sicher: Ich will ein Kind!" strahlt er.
Ich freue mich mit. Doch vergewissere ich mich noch, was sagt die Umwelt
dazu, kann es von den äußeren Bedingungen auch mitgetragen
werden
?
Jetzt habe ich dazu einen Ablauf kreiert (s. u.). Beim nächsten Mal
werde ich auf das Stocken und Nicht-richtig-Vorankommen im Beratungsprozess
eingehen.
Ich wünsche eine lebendige Zeit
und grüße herzlich
Gunter König
P.S.:
"Entscheiden" steht im Mittelpunkt von zwei Inszenario-Tagen
in diesem Jahr.
Unter Punkt 4. finden Sie die Termine.
3. Arbeitsblatt
______________
"Wertbezogenes Entscheiden"
Situation:
Klient(in) will sich entscheiden. Die gängigen Entscheidungsprozeduren
sind durchlaufen. Entschiedenheit fehlt noch.
Anlass:
Einzelarbeit bzw. Einzelarbeit in der Gruppe zur Demonstration
Material:
Inszenariofiguren, Metaplankarten, Post-it-Etiketten
Ablauf:
1. "Bitte nennen Sie Ihre wichtigsten Werte. Wählen Sie dafür
jeweils einen Stellvertreter.
2. Berater versieht die Inszenario-Figuren mit Namen. In der Regel finden
sich bis zu sieben Werte schnell. Zögerlich folgen bis zu 12.
3. Vergewissern: "Sind das jetzt die für die Fragestellung wichtigen
und relevanten Werte?"
4. Den Teammoderator (Chorleiter(in), Koordinator(in), Spielmacher(in),
) dazu gesellen.
5. a) Der Spielmacher legt jedem die anstehende Entscheidungsfrage vor.
Mögliche Antworten sind "Ja", "Nein" oder "Ja,
mit Einschränkung".
b) Bei Verneinung oder Einschränkung folgt die Frage "Was brauchst
Du, um
die Entscheidung mitzutragen?"
6. Besonders auf nonverbale Signale achten: Strahlen, leuchtende Augen,
Kopfschütteln,
Sie geben dem Berater Sicherheit.
7. Vergewissern, ob die sich herauskristallisierende Entscheidung stimmig
ist mit den üblichen Kriterien.
8. Zeitgrenzen nennen lassen.
9. Anerkennen und Bedanken für die gelungene gemeinsame Arbeit.
4. Neuigkeiten, Workshops und Termine
____________________________________
Im
Alltag kommt oft die Reflexion zu kurz. Dabei sind Reflexionen des Tuns
die sichersten persönlichen Entwicklungsanstöße!
Gerne begleite ich Sie dabei, auf Ihrem "Weg zur Meisterschaft"
am 20.10.2006 bei der
Supervision mit Inszenario®.
Die weiteren Möglichkeiten:
11.09.2006
|
Mit
Inszenario® Beratung systemisch und systematisch optimieren
|
Linz |
12.09.2006
|
Inszenario®
in der Organisations- und Team-Entwicklung
|
Linz |
13.09.2006
|
Lebensfreude
gewinnen mit Inszenario®
|
Linz |
21.09.2006
|
93.
Inszenario®-Tag: Grundkurs
Systemisch und systematisch Beratung optimieren
|
Wien |
22.09.2006
|
94. Inszenario®-Tag: Konflikte erfolgreich meistern |
Wien |
| 19.10.2006 |
95. Inszenario®-Tag: "Entscheiden mit Inszenario®"
|
Schwäb.
Hall |
| 20.10.2006 |
96. Inszenario®-Tag: "Supervision mit Inszenario®"
|
Schwäb.
Hall |
| 07.12.2006 |
97. Inszenario®-Tag: Grundkurs |
Schwäbi.
Hall |
| 08.12.2006 |
98. Inszenario®-Tag: "Entscheiden mit Inszenario®" |
Schwäbi.
Hall |
Meine nächste Coaching-Ausbildung mit Inszenario-Vertiefung beginnt
dieses Jahr am 23. - 25.11.2006 in Linz. Sie besteht aus 6 Modulen à
3 Tage. Gerne schicke ich Ihnen auf Anfrage detaillierte Informationen >>
Kontakt
5. Impressum
_____________
KönigsCoaching mit S.A.L.Z.
Dipl.-Psychologe Gunter König
Klosterstraße 11
D-74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0049-(0)791-857000
Fax: 0049-(0)791-857002
e-Mail: Koenig@KoenigsCoaching.de
Internet: www.KoenigsCoaching.de
|