KönigsCoachings-Informationen
für die Firmenwelt Nr.3 August 2006
Die monatlichen
Impulse auf einem Blatt
Das Gemeinsame meiner letzten drei Coaching-Kunden waren die Anlässe:
Die Vorgesetzten
knurren, geben nur abwertende Rückmeldungen und nehmen sich keine
Zeit für ein Gespräch
mit ihren Mitarbeitern. Das Ergebnis bei meinen Kunden: Angst vor Fehlern,
Anspannung, Niedergeschlagenheit, fehlendes Zutrauen und angeschlagene
Gesundheit. Leider eine gute Ausgangslage für schlechte Leistungsergebnisse.
Als Psychologe wundere ich mich nicht darüber. Wer betriebswirtschaftlich
denkt, sollte an
guten Leistungen, guten Ergebnissen und guten Anregungen seiner Mitarbeiter
interessiert sein!
"Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand
loben ist schwer, darum
tun es so wenige", sagte einst Anselm Feuerbach. Sollte er recht
haben?
Ich möchte Sie ermutigen, entsprechend Ihrer Ergebnisziele zu handeln
und nenne fünf
dazugehörige Hintergründe aus den entsprechenden Grundlagenforschungen
des Lernens:
1. Pygmalion-Effekt: Im Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnis
wirken sich Erwartungen,
Einstellungen, Überzeugungen sowie Vorurteile nach
Art der "Selbsterfüllenden Prophezeiung" aus. Hat der Vorgesetzte
bereits eine (vorweggenommene) Einschätzung des Mitarbeiters (z.B.:
er ist dumm, klug, usw.), so wird sich diese Ansicht im späteren
Verlauf auch bestätigen. Nicht zuletzt dadurch, dass der Mitarbeiter
die Einschätzung des Vorgesetzten übernimmt, also internalisiert.
Sehe ich Potential, zeigt sich Potential!
2. Modelllernen: Unter Modelllernen versteht man Beobachtungslernen. Das
bedeutet, dass man das Verhalten anderer Personen wahrnimmt und auf sein
eigenes Verhalten projiziert und anwendet. Wer angeknurrt wird, knurrt
auch seine Mitarbeiter an, schlimmer noch, den Kunden.
3. Verstärkung: Mit Verstärkung bezeichnet man den Vorgang,
der zur Folge hat, dass die Häufigkeit des Verhaltens ansteigt. Ein
positiver Verstärker erhöht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens
eines Verhaltens in einer gleichen oder ähnlichen Situation Geäußerte
Anerkennung nach einem guten Ergebnis bewirkt in der Folge Leistungsverbesserung
beim Anderen. Daher: "Catch him being good!".
4. Lächeln: Lächeln ist normalerweise ein Ausdruck der Freude
und des guten Willens, dient oft der Aufnahme von Kommunikation, führt
auch dazu, dass Endorphine produziert werden, die körperliche und
seelische Schmerzen verringern und das Wohlgefühl steigern.
5. Freundliche Menschen leben gesünder und länger, sind produktiver
und haben größeren geschäftlichen Erfolg, sind beliebter
und glücklicher. D.h. sie sind besser darauf vorbereitet, sich dem
Leben in all seiner brutalen Unberechenbarkeit und beängstigender
Unsicherheit zu stellen.
Sie wollen im Alltag dranbleiben? Gerne unterstütze ich Sie
oder Personen aus
Ihrem Bekanntenkreis dabei.
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und schon sind Sie im Gespräch zu Lösungen.
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