KönigsCoachings-Informationen
für die Firmenwelt Nr.1 Juni 2006
Die monatlichen
Impulse auf einem Blatt
"Fehlende
Fehlerkultur
Aus Missgeschicken lernen, statt Arbeitszeit zu verschwenden"
titelte die FAZ zum Wochenende am 22. April 2006
Bedauerlich ist es schon, wenn Geld und Zeit vergeudet, Kunden verprellt,
Geschäftskontakte abgebrochen werden.
Es stimmt, bei uns in Deutschland werden Fehler eher hämisch begutachtet
als teilnehmend begrüßt. Das führt natürlich zu Verteidigung
und Gegenangriff,
im Handumdrehen sind Sie beim Ping-Pong-Spiel von Vorhaltungen und Recht-
fertigungen: Verschwendung von Zeit und Energie!
Ich rate dazu, Fehler freundlich zu begrüßen. Denn in jedem
entdeckten Fehler
steckt das Potential für künftige Produktivitätsgewinne.
Das passt gut zu den Ergebnissen einer globalen Produktivitätsstudie.
Die Ergebnisse für 2005 zeigen, dass "die Defizite in den Führungsebenen
im
Vergleich zum Vorjahr sogar noch zugenommen haben": Fast die Hälfte
aller
Verluste an Produktivität sei "auf mangelnde Planung und Steuerung
zurückzu-
führen", ein weiteres Drittel auf "mangelnde Führung
und Aufsicht".
Erkannte Fehler enthalten die Lösung zum nächsten Erfolg.
Wie kommen wir dorthin und zum Erfolg? Ein Weg dorthin führt über
das Ziel:
Das Klima frei von Angst und Meckerei halten!
Denn Menschen am Pranger verlieren Lust und Kreativität.
Was können Vorgesetzte tun? Hier sind drei Impulse:
1. ) Beobachten: Wann geschehen die Fehler? Wer ist beteiligt? Verlaufen
die
Prozesse in einer wiederkehrenden Form? Wie wären sie zu verhindern?
Welche Abläufe wären inkompatibel mit dem Fehler? Welcher Ablauf
wäre optimal?
2. ) Ermutigen: "Catch him being good" ist ein Jahrzehnte alter
Leitsatz in der
Pädagogik, den Sie auch nutzen können. Verschieben Sie Ihren
Fokus (vom Fehler
auf das Gelingen) und Sie erhalten bei gleichem Energieaufwand bessere
Ergebnisse. Gleichzeitig erzeugen Sie eine entspannte Stimmung. Mit mittlerer
Entspannung
erhalten Sie in der Regel bessere Leistung.
3. ) Entwickeln statt abstrafen: Edison äußerte einst: "Wenn
es einen Weg gibt,
etwas besser zu machen: Finde ihn! Ich habe mit Erfolg zehntausend Wege
entdeckt,
die zu keinem Ergebnis führen."
Sie möchten dieses Thema vertiefen: Ein Klick, eine Mail und schon
sind Sie im Gespräch zu Lösungen.
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